Joachim Langbein stellte sich zusammen mit den Direktkandidaten der anderen im Landtag vertretenen Parteien den Fragen der Schülerinnen und Schüler am CJD Königswinter.
Dabei bekam er direkt in seinem Eingangsstatement lautstarken Beifall für seine Kritik am Turbo-Abi, das auf Grund verheerender handwerklicher Umsetzungsfehler der schwarz-gelben Landesregierung einen immensen Druck auf die Schülerinnen und Schüler v.a. in den derzeitigen Jahrgansstufen 7-9 ausübt.
Die Schülerinnen und Schüler kritisierten vor allem die Studiengebühren, die unklare Aussicht für die Abgänger des doppelten Abiturjahrgangs und forderten ein längeres gemeinsames Lernen.
Joachim Langbein zeigte die Parallelitäten des Leitbilds des CJD mit den Vorstellungen einer von Grund auf neu gedachten Schule der Zukunft auf, wie wir GRÜNE sie im „Zukunftsplan für NRW“ formuliert haben. Bildung ist mehr als bloße Gewinnung von Qualifikationen für den Arbeitsmarkt. Bildung bedeutet Herausbilden einer Persönlichkeit, miteinander lernen, Erziehung zur Demokratie und das Erlernen von sozialen Kompetenzen.
Mit dem Motto „Keiner darf verloren gehen“ und den drei Elementen Realschule, Gymnasium und hochbegabten Förderung zeigt des CJD, dass heute gemeinsames Lernen mit unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten und individueller Förderung möglich ist. Warum sollten wir nicht auch das inklusive Lernen von mehr und weniger begabten sowie Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen möglich machen können.
Das CJD ist der Chancengeber, wir sind die Möglichmacher.




