Fleischkonsum und Intensivtierhaltung

Im Januar veröffentlichte die Heinrich-Boell-Stiftung zusammen mit einigen anderen Organisationen den sogenannten Fleischatlas.In dieser Studie wird das Essverhalten und der Umgang mit Tieren als Nahrungsmittel analysiert.

Das Ergebnis zeigt, dass in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nicht nur in reichen Ländern, sondern weltweit die Nachfrage nach Fleisch zugenommen hat. Das hat zur Folge, dass der überwiegende Teil der Fleischproduktion nicht mehr durch den Bauer auf dem Land gedeckt werden kann, sondern immer größere Firmen und teilweise sogar Konzerne ihre Produktion ausweiteten und zunehmend industrialisierten. Die Folgen dieser Entwicklung sind vielseitig.

Niemand muss auf Fleisch verzichten, wenn er nicht möchte. Aber hin und wieder würde es uns Menschen und der Erde vielleicht guttun, über unseren Fleischkonsum nachzudenken. Die Argumente, die dafür sprechen, sind bekannt.

Wenn Sie einmal einen genaueren Blick in den Fleischatlas werfen möchte, können Sie ihn hier herunterladen.

 

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin verabschiedete der Parteirat am 14. Januar einstimmig den Beschluss Wir haben es satt! ‐ Umweltverträglich, tiergerecht und gesund ­‐ für eine neue landwirtschaftliche Tierhaltung in unserem Land!

130114 Parteirat zu Intensivtierhaltung

 

 

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