Informationen zu Wirtschaftspolitik vor Ort

Wir Grünen vertreten die Ansicht, dass ein Standort wie Bad Honnef gezielte Wirtschaftsförderung betreiben sollte. Dafür hat Dr. Joachim Langbein, Innovationsexperte bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn, zu Beginn der Legislaturperiode ein konkretes Konzept vorgelegt, dessen Eckpunkte über faire Unternehmenssteuersätze und Standorteigenschaften wie eine gute Anbindung an die Infrastruktur hinausgehen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Eckpunkte kurz vorstellen.

Grundsätzlich lässt sich Wirtschaftsförderung in zwei Bereiche unterteilen:

  • das Bestandsmanagement und
  • die Gründungsförderung.

Vom aktuellen Standpunkt aus spielt ersteres die wichtigste Rolle. Somit ist das Herzstück das Netzwerkmanagement, der kontinuierliche Dialog mit lokalen und regionalen Initiativen, Unternehmen und Institutionen. Die Einbindung der ortsansässigen Fachhochschule kann da beispielsweise hilfreich sein. Ebenso gilt aber auch: das Netzwerkmanagement findet in den seltensten Fällen während der gewöhnlichen Arbeitszeiten statt. Vielmehr sind Abendveranstaltungen oder Aktivitäten am Wochenende das Format, in dem ein erfolgreiches Netzwerkmanagement gelingen kann.

In einem zweiten Schritt kann man in einer passenden institutionalisierten Form dann über das Gründungsmanagement nachdenken. Dazu bedarf es einer Wirtschaftsfördergesellschaft, die die Gründung junger Unternehmen vorwiegend im Dienstleistungsbereich auf unterschiedliche Weise unterstützt. Auf diese Weise werden Arbeitsplätze geschaffen; die Stadt profiliert sich als Standort im Bonner Umland und gleichzeitiger Nähe zu Rheinland-Pfalz und internationalen Anrainern.

Die aktuellen Diskussionen zur Wirtschaftsförderung können Sie der Berichterstattung zum Treffen im Autohaus Klinkenberg entnehmen (siehe “Presse” und “Termine”).

Unsere Pressemitteilungen:

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Nachbereichterstattung Informationen_Wirtschaftsförderung

 

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